MediaSec-Fachtagungen 2010

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08.02.2010 - Die MediaSec AG hat die ersten Daten und Programme für ihre Fachtagungen im Jahr 2010 veröffentlicht.

Der Mensch als Risikofaktor im Unternehmen (26. Mai 2010, Zürich):

Der Mitarbeitende ist das Kapital eines Unternehmens, er trägt wesentlich zur Wertschöpfung und zum Erfolg eines Unternehmens bei. Um seine Tätigkeit ausüben zu können und in Abhängigkeit seiner Position im Unternehmen verfügt der Mitarbeitende über weitgehende Kenntnisse zu Produktionsverfahren, technischen Spezifikationen, Kunden und Aufträgen, finanziellen Daten, Forschung und Entwicklung, Interna, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind – kurz, er ist ein Insider.
Die Fachtagung stellt den Menschen als Erfolgsfaktor für ein Unternehmen nicht in Frage, im Gegenteil, sie legt aber den Fokus nicht auf Schönwetter-Szenarien, sondern thematisiert menschliches Fehlverhalten und mögliche risikomindernde Massnahmen. Tatsache ist allerdings, dass getroffene Sicherheitsmassnahmen vorallem auf äussere Risiken und Einwirkungen reagieren, obwohl wissenschaftliche Studien beispielsweise im Bereich Informatik schon längst aufgezeigt haben, dass interne Risiken und auf getretene Schadenfälle weit  bedeutender sind als Einwirkungen von aussen. Es ist nicht zu vermeiden, dass diese Tagung Ihre Sicht auf Belange der Sicherheit in Frage stellen könnte. Erwarten können Sie Impulse und Denkanstösse für Ihre praktische Tätigkeit. Nicht auszuschliessen ist, dass Sie als gegeben betrachtete Umstände in Ihrem Umfeld anders wahrnehmen oder Prioritäten neu setzen werden.

Schutz von Kulturgut und historischen Bauten (16. Juni 2010, St. Gallen):
Das Thema gilt dem Schutz und Erhalt unserer Kultur, dem Schutz vor Fremdeinwirkungen wie Rauch und Hitze, aber auch dem Schutz vor Diebstahl, Vandalismus oder Naturereignissen. Heutige Denkmäler sind Originale. Es gibt sie nur noch, weil sie in bester Qualität gefertigt wurden. Wir schützen sie, weil wir sie als herausragende Zeitzeugen unserer Vergangenheit betrachten. Im Alltag und in unserer raschen, aber häufig oberflächlichen Lebensweise sind wir uns dessen oftmals nicht mehr bewusst. Dies können wir ändern. Nicht zuletzt deshalb ist diese Veranstaltung zum Thema «Schutz von Kulturgut und historischen Bauten» konzipiert.
Zu Beginn der Tagung werden Grundlagen erschaffen: Erklärungen der UNESCO und ein Einblick in das europäische Forschungsprojekt COST 17 ermöglichen den Einstieg in die Thematik, um Kultur-Werte verstehen zu können. Wie schwierig diese zu schützen sind und wie erstaunlich oft es zu Schadenfällen kommt, wird der Beitrag der Brandfahndung aufzeigen. Auf dieser Basis zeigen die nachfolgenden Referate präventive oder abwehrende Massnahmen, um Kultur-Werte zu sichern.
Die Veranstaltung wird von Ausstellern spezialisierter Produkte zu diesem Thema begleitet. Sie hat einen grossen Praxisbezug und zeigt mögliche Lösungen auf.

Brandschutz heute – wo stehen wir? (8. Juni 2010, Zürich):
Nicht nur die technischen, auch die baulichen und organisatorischen Möglichkeiten im Brandschutz haben sich in den letzten Jahren laufend verändert. Hinzu kommt, dass gesetzliche Vorschriften aufgrund von Erfahrungen und neuen theoretischen Erkenntnissen stetig angepasst werden. Exemplarisch für den Bereich der technischen Veränderungen sind die neuen Möglichkeiten im Bereich der Brandsensorik, Verfeinerungen und Optimierungen von stationären Löschsystemen wie Gas- und Wasserlöschanlagen oder die seit einigen Jahren zunehmend eingesetzte Technik der Brandvermeidung. Als Ansatz für die Lösung spezifischer und komplexer Problemstellungen haben sich Ingenieurmethoden zusehends verbreitet, vor allem dank gestiegener Akzeptanz durch Behörden und Planer. Mit der vermehrten Anwendung solcher Methoden sind Brandschutzkonzepte spezifischer und akkurater geworden. Damit verbunden hat aber auch die Abhängigkeit von technischen Systemen und der Verknüpfung von Funktionen im Ereignisfall markant zugenommen. Wir können dies im Alltag in zunehmend umfangreicheren Abnahme- und Testprozeduren feststellen.
An der Fachtagung wird ein kritischer Blick auf die aktuelle Situation geworfen und in diesem Zusammenhang auch die Frage gestellt, ob sich der Brandschutz durch den Einsatz von neuen Technologien und Methoden tatsächlich verbessert hat, oder ob sich hinter dem Bild einer scheinbar guten Lösung nicht doch noch gewisse Schwachpunkte und Lücken verbergen.

Einbruchmeldetechnik – die neuen EMA-Richtlinien (4. Mai 2010, Zürich):
Um eine nachhaltige Qualitätssicherung zu gewährleisten, haben der SES und das Sicherheitsinstitut das bisherige Anerkennungsverfahren überdacht und den heutigen Gegebenheiten angepasst. Grundpfeiler der Neuausrichtung ist die Inkraftsetzung der neuen technischen SES-Richtlinien für Einbruch- und Überfallmeldeanlagen (EMA) auf der Basis der europäischen Normen für die Beurteilung der Systeme und Anlagen. Die von Vertretern des SES und des Sicherheitsinstitutes erarbeiteten neuen SES-Richtlinien sind seit 1. Januar 2010 in Kraft gesetzt. Das Sicherstellen der bewährten Qualität und Zuverlässigkeit bei den EMA erfolgt in vier Stufen. Die Systemanerkennung regelt die Anforderungen an Geräte und Systeme sowie das Verfahren zur Zertifizierung und Kennzeichnung der Produkte. In einem zweiten Schritt werden mittels der neuen SES-Richtlinien die Risiken, Schutzziele und konzeptionellen Anforderungen definiert sowie Empfehlungen für die Erstellung, den Betrieb und die Instandhaltung festgelegt. Als Drittes werden die Anforderungen für die SES-zertifizierten Fachfirmen geregelt. Im vierten Schritt werden – nach einer Zertifizierung – die Qualitätssicherung und die Einhaltung der Richtlinien überwacht.
Die Tagung gibt einen Überblick über die Kriminalitätsentwicklung und zeigt die Trends in der Einbruchmeldetechnik auf. Ein besonderes Augenmerk wird auch den neuen EMA-Richtlinien der Schweiz gegeben.

Hier geht es zu den detaillierten Programmen mit Anmeldemöglichkeiten.

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